Media - Migration - Integration European and North American Perspectives
Internationale Konferenz - 21. und 22. Juni 2007 - Universität Dortmund
Den aktuellen Stand zum Forschungsgebiet Medien und Migration bot die internationale
Konferenz am 21. und 22. Juni in Dortmund. Referenten aus Deutschland, dem europäischen
Ausland und aus Nordamerika stellten Ergebnisse ihrer Analysen vor.
So gleicht sich die Mediennutzung von Menschen mit Migrationshintergrund der
Mehrheitsbevölkerung an (Heinz Bonfadelli, Schweiz sowie Sonja Weber-Menges, Siegen),
stehen alteingesessene ethnische Minderheiten vor ähnlichen Problemen wie Arbeitsmigranten
(Petra Herczeg, Wien) und werden bedeutende Anstrengungen, sogar unter Verwendung
von Quoten, zur besseren Repräsentation von Einwanderern unternommen (Leen d´Haenens, Nijmegen).
Während Frankreich trotz formaler Gleichberechtigung unter Islamophobie leide
(Souley Hassane, Poitiers), seien die USA araberfeindlich, obwohl zwei Drittel der
US-amerikanischen arabischen Einwanderer Christen sind (Kenneth Starck, Abu Dhabi/Dubai).
Die Abschlussdiskussion stellte vorbildliche Elemente im kanadischen Multikulturalismusmodell
fest (Augie Fleras, Waterloo/Kanada) und verwies anhand des historischen Vergleichs
mit der Ruhrpolenimmigration um 1900 darauf, dass der schlechteste Fall der
Berichterstattung über Migranten Ignoranz und Tabuisierung ist (Horst Pöttker, Dortmund).
Vorträge
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